fzs nimmt zu aktueller Studie Stellung

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) nimmt die Ergebnisse einer Untersuchung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit Sorge zu Kenntnis. Die bislang unveröffentlichte Studie, die das Hochschul-Informations-System (HIS) im Auftrag des BMBF durchgeführt hat, stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 5240 Studienberechtigten im Jahre 2006 dar. Demnach werden gerade Frauen und Studienberechtigte aus bildungsbenachteiligten Bevölkerungsgruppen von der Aufnahme eines Studium abgeschreckt. Hierzu erklärt Bianka Hilfrich, Mitglied im Vorstand des fzs: "Die Entwicklung ist alarmierend! Trotz einer deutlichen Steigerung der Hochschulzugangsberechtigtenquote um 17 Prozent sinkt die Zahl der Neueinschreibungen kontinuierlich. Das die Erhebung von Studiengebühren zu einer solchen Entwicklung führen würde hatten wir befürchtet - wir sehen uns hierin bestätigt". Der fzs fordert die Bundesministerin auf, die mittlerweile über die Presse bekannt gewordene Studie unverzüglich und vollständig zu veröffentlichen "Offensichtlich passen Frau Schavan die Ergebnisse der Studie nicht in den Kram - kurz vor dem Bildungsgipfel will sie wohl keine negative Presse riskieren. Mehr Transparenz halten wir im Sinne der politischen Willensbildung für dringend erforderlich!" so Florian Keller, ebenfalls Mitglied im Vorstand des fzs, abschliessend.


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