Die wirklich billigsten Autos

Neuwagen, insbesondere Kleinwagen, erleben dank der Abwrackprämie einen wahren Verkaufsboom. Die schwer gebeutelte Autoindustrie freut sich, nicht zuletzt weil 2008 das schlechteste Verkaufsjahr für Neuwagen seit der Wiedervereinigung gewesen ist.

Besonders im Niedrigpreissegment wird ordentlich verkauft – Tendenz steigend. Bereits zum Jahr 2015 werden nach einer Prognose des Autopapstes Ferdinand Dudenhöffer mindestens 10 Millionen Billigautos unter 10. 000 Dollar weltweit verkauft.
Etwa 3,5 Millionen Fahrzeuge davon entfallen nach seiner Studie in die Super-Billig-Kategorie von 2 000 bis 5 000 Dollar.
Denn so günstig die Kleinwagen durch Sonderaktionen geworden sind: Es geht noch viel billiger. Der indische Autobauer Tata Motors hat in Neu Delhi jüngst das billigste Auto der Welt vorgestellt – etwa 100.000 Rupien oder umgerechnet 1.700 Euro soll der kleine Inder kosten – zumindest auf dem Subkontinent. Der Wagen soll vor allem die Mofas ersetzen, die sich momentan zu Millionen durch die Straßen New Dehlis und Mumbais drängeln.
Kritiker warnen deshalb jetzt schon vor den Folgen für den ohnehin schon überlasteten Straßenverkehr in Indien und für den Klimaschutz. Rajendra Pachauri, der Chefklimawissenschaftler der Vereinten Nationen, meinte bereits, die Aussicht auf das Billigauto bereite ihm Alpträume. Dennoch wird eine Riesennachfrage aus den Schwellenländern erwartet, gerade in Indien und China erwarten Experten ein Milliardengeschäft. Das erste Superminiauto wird in Deutschland vermutlich und ohne Alpträume zu verursachen, 2010 bei VW unter dem Namen UP! vom Band laufen.
Doch nicht alles wird klein. Zwar neigt sich auch in den Vereinigten Staaten auf lange Sicht die Ära der riesigen Benzinfresser dem Ende entgegen. Doch auf amerikanische Studenten ist weiterhin Verlass: Rund  15 Milliarden Dollar stecken sie jährlich in ihre Autos – zum Tunen und Tieferlegen.

 

 

 

Womit man auf lange Sicht günstig fährt ...

Verbrauch, Steuer, Reparatur: Die Top10 der wirtschaftlichsten Autos

 

Der Spritverbrauch allein ist keine Größe, auf die man sich berufen kann, wenn es gilt, die Kosten seines Autos einzuschätzen. Anhand der Tests und Daten des ADAC ist es jedoch möglich, eine Vollkostenrangliste zu erstellen, die sämtliche Betriebskosten inklusive Steuer und Versicherung berücksichtigt. Zugrundegelegt wird dabei eine vierjährige Laufzeit, bei einer durchschnittlichen Jahresstrecke von 15.000 Kilometern.

1. smart fortwo coupé 1.0 mhd pure softip     296 Euro*

2. Toyota Aygo 1.0                 301 Euro*

3. Citroen C1 1.0 Advance            310 Euro*

4. Peugeot 107 70 Petit Filou            313 Euro*
5. Toyota iQ 1.0                                324 Euro*
6. Ford Ka 1.2 Trend                         331 Euro*
7. Daihatsu Cuore 1.0                       332 Euro*
7. Toyota Yaris 1.0                            332 Euro*
7. VW Fox 1.2                                   332 Euro*
10. Chevrolet Matiz 0.8 S                  333 Euro*

* Gesamtkosten pro Monat, Quelle: ADAC e.V. München, Fahrzeugtechnik Infosysteme (FTI)


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