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Studentenjobs dürfen 20-Stunden-Grenze nicht überschreiten

Viele Studenten arbeiten nebenher, um sich ihr Studium zu finanzieren. Solche Jobs sind nicht kranken-, pflege- und arbeitslosenversicherungspflichtig, sofern die Arbeitszeit nicht mehr als 20 Stunden pro Woche beträgt. Übersteigt die wöchentliche Arbeitszeit diese Grenze, dann verliert man den Studentenstatus, wird als Arbeitnehmer eingestuft und muss Sozialversicherungsbeiträge zahlen. In folgenden Ausnahmenfällen dürfen Studenten mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten: wenn der Job von vornherein auf zwei Monate oder weniger befristet ist oder wenn die Arbeitszeit außerhalb der Vorlesungszeit liegt, also in den Semesterferien oder am Wochenende. (Marcus Dräger, TK Berlin und Brandenburg)


Mehr Infos unter www.unikosmos.de, die Adressen aller Campusgeschäftstellen der TK gibt es hier

 

Aktuelle Studie: Unialltag kann aufs Gemüt schlagen

Studenten in Hessen leiden häufiger unter psychischen Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen als gleichaltrige Berufstätige. Statistisch gesehen, bekamen im vergangenen Jahr hessische Studenten im Alter von 20 bis 34 Jahren Antidepressiva für fünf Tage im Jahr verschrieben, aber Berufstätige in diesem Alter nur für 3,5 Tage jährlich. Bei den Hochschülern machten die Psychopharmaka fast zehn Prozent der insgesamt verordneten Medikamente aus, bei den Erwerbstätigen waren es nur knapp sechs Prozent.
Als psychisch belastende Faktoren nennen die Studenten insbesondere Zeitdruck, Hektik an der Hochschule und fehlende Rückzugsmöglichkeiten. „Die Auffälligkeiten zeigen, dass Leistungsdruck und Stress mit allen negativen Folgen zum Unialltag gehören“, so Denise Jacoby, Sprecherin der TK in Hessen. Unabhängig davon weisen alle Arzneimittelverordnungen des vergangenen Jahres darauf hin, dass der Gesundheitszustand der Studenten insgesamt als überdurchschnittlich gut eingestuft werden kann: Den Studierenden wurden weniger Medikamente verordnet als berufstätigen Menschen im gleichen Alter. Ausnahmen waren Arzneimittel gegen allergische Erkrankungen und Aknemittel. Und auch die Zahl der Arztkontakte lässt den Rückschluss auf einen positiven Gesundheitszustand der hessischen Studenten zu: Die Hochschüler hatten statistisch betrachtet anderthalb Arztkontakte jährlich, bei den gleichaltrigen Erwerbstätigen waren es zwei Arztkontakte im Jahr.
Die Studienergebnisse sind übrigens im Internet unter
www.tk-online.de/bestellen veröffentlicht.


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